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Alzheimer Anders Ansehen:

I. „Weggefährten – damit die Reise in die Demenz gemeinsam gelingt“
Sobald einen Menschen die Symptome einer Demenz treffen, zieht es ihn auf einen Weg durch unbekanntes Gelände. Also braucht er auf der Stelle kompetenten und verständnisvollen Beistand. Seine Angehörigen oder Profi-Pfleger übernehmen eine große Verantwortung in dem sie an seiner Seite bleiben. Dafür muss jedoch genau überlegt sein, welche Aufgaben auf sie zukommen und welche Unterstützung sie selbst benötigen, um ihrem Betroffenen ein wirklich guter „Weggefährte“ sein zu können.
Dabei wird ihnen hoffentlich auffallen, dass man besser zu einer Tour durch unbekanntes Gelände kaum aufbrechen sollte, ohne „ortskundige Helfer“ zur Seite zu haben. Und dass es gilt, für sich selbst von Anfang an feste Ruhe- und Erholungspausen einzuplanen.
Das heisst, es muss unterwegs für die Bedürfnisse BEIDER gesorgt sein: für die der Betroffenen genauso, wie für die ihrer Begleiter.
Nur so kann der Blick zurück am Ende nicht nur auf das Dunkle und Holprige des Weges fallen, sondern auch auf Episoden, die voller Lachen und wohltuender Warmherzigkeit waren. Und damit darf sich in die Trauer des Abschiedes ein Lächeln mischen….. .


 

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