Die Autorin

das bin ich, Margot Unbescheid

hier mit  Informationen zu mir und meiner Arbeit.
Mein Einstieg ins Berufsleben war mit einer Ausbildung zur Bankkauffrau zwar grundsolide – doch nicht erfüllend. Also begann ich ein der Studium der Geisteswissen-schaften, worauf sich Möglichkeiten der Arbeit für Hörfunk und Fernsehen anschlossen – sowohl kreativer wie organisatorischer Art – und schließlich Mitarbeit in der Organisation von Spielfilmen. Dann kamen meine Kinder und damit wechselte ich zu einer Fachzeitschrift für Journalisten.
Als wir Jahre später die Diagnose Alzheimer für meinen Vater erhielten, war das für mich und meine Familie schwer zu begreifen und der Weg dahin, einen vernünftigen und der Krankheit angemessenen Umgang mit ihm zu entwickeln, auch. Dumm dabei ist, dass man gar nicht weiss, dass es doch so vielen anderen ganz genauso geht – dass man also überhaupt nicht alleine ist! Aber das sieht man öft erst im Rückblick  – dann wenn man schon zufällig gestoßen ist auf die Hilfen, die so viele Organisationen – allen voran die Alzheimer Gesellschaften – für uns pflegende Angehörige und unsere Demenz Betroffenen Elternteile oder Partner entwickelt haben und ständig noch neu entwickeln. Das reicht von Tanztees über Sport, Malkurse für und mit Demenzbetroffenen; Rat und Entspannungsangebote für Angehörige; betreute Urlaubsreisen für beide oder auch Betroffene alleine; Selbsthilfegruppen bis zu den geschulten HelferInnen  die ins Haus kommen,  sich mit den Betroffenen  beschäftigen und ihren Angehörigen mit Rat und Tat unter die Arme greifen – so vielem Wunderbarem mehr.
All das ist bis heute in seiner Vielfalt nicht wirklich öffentlich bekannt und muss, wenn es losgeht  meistens immer noch mühsam gesucht werden.
In „Alzheimer. Das Erste-Hilfe-Buch“ habe ich meine Erfahrungen niedergeschrieben – als Hilfestellung, damit andere es leichter haben können – und deshalb bin ich auch über die anfänglichen Lesungen aus diesem Buch hinaus, dazu gekommen, mein gesammeltes Wissen in Vorträge zu verwandeln, die ich nun auf Veranstaltungen der Demenzinitiativen jeglicher Couleur halte.
Ich weiss ja sehr gut, woran man „festhängt“ im Alltag und was gebraucht wird und wie wichtig es ist, ein Licht auf das Alltagsleben dieser Betroffenen zu rechten, auch damit es für alle sichtbarer wird. In der Hoffnung, dass endlich mehr Menschen Hin- statt Weggucken, sobald es bei Nachbarn, Freunden oder Verwandten trifft, mit einer Demenz.
Die Frau wird mit ihrem Alzheimer Betroffenen Ehemann nur dann nicht schnell wieder ungesehen hinter der Wohnungstür verschwinden, wenn z.B. Nachbarn auf sie achten und wissen: man darf die beiden da nicht alleine lassen, sondern muss Ihnen Unterstützung anbieten. Und da reichen bereits die  kleinsten Gesten: ein freundliches Lächeln, ein Gespräch vor der Haustür, am Gartentor, eine Einladung zum gemeinsamen Spaziergang oder sogar zum Kaffee.
Damit hilft man ganz nebenbei auch sich selbst: etwas über Demenz zu wissen, ist die beste Vorbereitung, die es geben kann, sollte es tatsächlich einen selbst oder seine Verwandten oder Freunde treffen. Damit man nicht so komplett ahnungslos in den Alltag mit Alzheimer stolpern muss, wie wir das getan haben – und es damit gleich leichter werden kann für die Betroffenen und die Angehörigen, die an ihrer Seite bleiben.

Habe ich Ihr Interesse geweckt, dann lade ich Sie herzlich ein, zu einem meiner Vorträge zu kommen, die Sie unter „Termine“ angekündigt finden.

Für den Fall aber, dass Sie auf dem Gebiet arbeiten und für Ihre Einrichtung eine Referentin suchen – die lebendige, einfühlsame und kundige Vorträge oder eine ebensolche Lesung Thema Alzheimer Demenz für Pflegende Angehörige wie professionell Pflegende anbieten kann – dann kontaktieren Sie mich!

Unter der Rubrik Vorträge finden Sie, was ich zu bieten habe und im „Veranstaltungsarchiv“ Hinweise, wohin ich bereits quer durch Deutschland eingeladen wurde. Ich freue mich auf Kontaktaufnahmen:
entweder über diese website oder direkt per e-Mail: margotU@gmx.de

Die überarbeitete Neuauflage meines Buches finden Sie unter den „LINKS“ – von dort geht es auch direkt zur Bestellseite des Verlages.
Es gibt auch einen Hinweis auf meine polnische Ausgabe auf dieser website.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit
mit herzlichen Grüßen

Margot Unbescheid


Foto: Stephan Morgenstern

Vorträge zu allen Aspekten des Alltagslebens mit einer Demenz
pflegende Angehörige
Mitglied im Ethikkomitee in der Altenhilfe
und der Alzheimer Gesellschaft Frankfurt

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